Dozierende (aktuell)

Usama Al Shahmani

 

geboren 1971 in Bagdad und aufgewachsen im Süden des Irak, hat arabische Sprache und moderne arabische Literatur studiert, er publizierte drei Bücher über arabische Literatur, bevor er 2002 als Flüchtling in die Schweiz kam. Er arbeitet heute als Dolmetscher und Kulturvermittelter und übersetzt ins Arabische, u. a. «Fräulein Stark» von Thomas Hürlimann und «Der Islam» von Peter Heine. Usama Al Shahmani lebt mit seiner Familie in Frauenfeld.

Elisabeth Fahrni Mansur

 

lebt und arbeitet seit 2002 in Bangladesch, wo die ausgebildete Primarlehrerin als Direktorin für Umwelterziehung das Wildlife Conservation Society Bangladesh Program mitleitet. Ihre innovativen Bildungsprogramme resultieren in messbaren Verbesserungen im Verständnis und in der Einstellung unter den Fischern. Mit interaktiven und mobilen Ausstellungen baut Elisabeth Plattformen für Wissensaustausch. Dadurch stellt sie die langfristige Unterstützung der Lokalbevölkerung für nachhaltige Schutzmassnahmen zum Erhalt der lebenswichtigen Fischerei und der bedrohten Meeresriesen sicher.

Marianne Frei

 

ist seit 1994 regelmässig in Projekten im Bildungsbereich und Tourismus in Bhutan tätig. In der Schweiz engagiert sie sich als Präsidentin der Gesellschaft Schweiz – Bhutan für die Vertiefung der langjährigen Freundschaft zwischen den beiden Ländern. Sie verfügt über vielfältige Erfahrungen mit den Menschen Bhutans und hat durch ihr grosses Netzwerk einen vertieften Einblick in die Entwicklungen des Landes. Als Reiseleiterin ermöglicht sie auch Reisenden einen persönlichen Zugang zu diesem faszinierenden Land im Himalaya. Bis zu ihrer Pensionierung arbeitete sie als Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Zürich.

Jan Grädel

 

Geboren und aufgewachsen in einer Lehrersfamilie im Thurgau. Nach dem Lehrerseminar Kreuzlingen 1964–67 als Primarlehrer tätig, dann Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Psychologie an der Universität Zürich.

Bisher hat Grädel 170 Inszenierungen im In- und Ausland realisiert und fünf verschiedene Theater geleitet; neben Stiftungsratsmandaten und Lehrtätigkeit u.a. an der Schauspielakademie Zürich leitete er 1991-1997 die Abteilung Theater und Tanz der Pro Helvetia.

Eine besondere Liebe Grädels sind die grossen Freilichtspiele. 1991 sah man in Weinfelden seine Inszenierung von „Bornhauser“. www.jeangraedel.ch

 

Martin Gubler

 

Geboren am 31. März 1955, aufgewachsen in Müllheim TG, Studium der Mathematik und der Physik an der Universität Zürich; Abschluss als dipl. math. und Dr. phil. II.

Unterrichtstätigkeit in den Fächern Physik und Mathematik schon als Student an der TSME, später auch an der Kantonsschule Frauenfeld. Selbständiger Software-Entwickler von 1986 bis 2002. Seit 1998 Leiter der Schulsternwarte der Kantonsschule Frauenfeld. 1999 bis 2007 Aufbau und Leitung der Informatikmittelschule. Fachlehrer für Mathematik, Physik, Informatik und Astronomie.

Pascal Hollenstein

 

Geboren 1971, aufgewachsen in Bichelsee und Frauenfeld. Studium der Allgemeinen Geschichte und der Politikwissenschaft an der Universität Zürich (lic. phil.). Einstieg in den Journalismus bei "Thurgauer Volkszeitung", "Thurgauer Zeitung" und "Radio Thurgau". Stationen als Historiker und Unternehmenssprecher bei "AXA Winterthur" und "Renova Management". Wirtschaftsredaktor bei der "SonntagsZeitung", dann Mitglied der Gründungsredaktion der "NZZ am Sonntag", zuletzt dort stellvertretender Chefredaktor. Seit 2016 Publizistischer Leiter der NZZ Regionalmedien.

 

Pascale Ineichen

 

Seit 2016 ist Pascale Ineichen bei der Zur Rose-Gruppe in der Unternehmenskommunikation tätig. Zuvor war sie unter anderem Geschäftsführerin des stars Symposiums und leistete Projektarbeit im Direktionsstab des Kantonsspitals Frauenfeld. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften und Internationale Beziehungen an der Universität St. Gallen.

Mark Keller

 

Geboren und wohnhaft im Kanton Thurgau, unternimmt er Studienreisen in viele Länder und ist seit dreissig Jahren als Lehrer für Religionen und Philosophie sowie in der Ausbildung von Lehrpersonen tätig. Ausserdem gehören die Produktion von Dokumentarfilmen und die Fotografie zu seinen Aktivitäten.

Saïda Keller-Messahli

 

Saïda Keller-Messahli wurde 1957 in Tunesien in eine 10 köpfige, sehr arme Familie geboren und kam mit  sieben Jahren zu einer Pflegefamilie in die Schweiz. Mit 13 wurde sie zu ihren Eltern in Tunesien zurückgeschickt, weil sich das Pflegeeltern-Paar getrennt hatte.

In Tunis absolvierte sie ein französisches Gymnasium und begab sich anschliessend für zwei Jahre nach Saudiarabien um als Stewardess Geld für ihr Studium in der Schweiz zu verdienen.

Anschliessend kam sie zurück in die Schweiz um in Zürich zu studieren.

Sie studierte Romanistik, Englische Literatur und Filmwissenschaft. Sie war unter anderem Assistentin an der Universität Zürich, Mitarbeiterin der Kulturstiftung Pro Helvetia, Internationale Beobachterin in Hebron im Auftrag des EDA (Eidgenössisches Departement für Auswärtige Angelegenheiten), als Kulturredaktorin bei der Zeitung Die Weltwoche und als Gymnasiallehrerin für Französisch in Zürich tätig.

Sie greift in die öffentliche Debatte ein, hält Vorträge, schreibt Artikel, bestreitet Podiumsgespräche und berät Muslime und Nichtmuslime, die Schwierigkeiten in ihrem islamisch geprägten Milieu haben. Für ihr politisches Engagement wurde sie 2010 und auch 2016 für den Prix Courage der Zeitschrift Der Beobachter nominiert.

Sie erteilt zudem im Auftrag des SAZ (Schweiz. Ausbildungszentrum für das Strafvollzugspersonal in Fribourg CH) Kurse zum Thema Djihadismus erkennen.

Ende 2016 durfte sie den schweizerischen Menschenrechtspreis der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte entgegennehmen.

2004 gründete Keller-Messahli den parteiunabhängigen Verein Forum für einen fortschritt-lichen Islam, welchem sie seither vorsteht. Das Ziel des FFI ist es, eine Plattform für eine kritische und tabulose Debatte rund um den Islam in der Schweiz zu bieten, die innerislamische Perspektive zu öffnen sowie das muslimische Selbstverständnis zu hinterfragen und auf eine neue, den Menschenrechten und den demokratischen Prinzipien verpflichtete Basis zu stellen. www.forum-islam.ch

Heribert Küng

 

Bürger von Maladers GR, wohnhaft in Frauenfeld

 

Ausbildung: Lehrerseminar, Studium Geschichte, Germanistik, Philosophie in Zürich und Innsbruck, Dr. phil I, PD, ao. Prof. an der Universität Addis Abeba, Aethiopien

 

Tätigkeit: Leitung von privaten Berufsschulen, österreichischer Honorarkonsul, Seminarlehrer, PHS Dozent,;in Aethiopien zuständig für die Beziehungen zu Europa

 

Publikationen u.a.: Glanz und Elend der Söldner, Der Kanton St. Gallen und seine ausländischen Nachbarn 1918 - 39, Staatsminister Alfred llg in Aethiopien, Ethiopia, the League of Nations and Switzerland (im Druck), Wein aus dem Thurgau, Die Region Alpenrhein - Bodensee und die Schweizer Rückwanderer aus Osteuropa 1945 - 1948 (in Bearbeitung)

Martin Leuthold

 

geboren 5.4.1953 in Hegi-Winden

1970-1973 Berufslehre Stickerei Entwerfer bei Chr. Fischbacher, St.Gallen

ab 1973 Eintritt Jakob Schlaepfer & Co. AG als Stickerei Entwerfer. Sukzessive Erweiterung des Aufgabengebietes Richtung Textilgestaltung

ab 1980 Atelierleitung Jakob Schlaepfer &Co. AG

ab 1989 Mitglied der Geschäftsleitung mit Verantwortung Kreation. Entwicklungen neuer Technologien und Materialien

1995 Textil Designer Award Cotton Incorporated USA 5-lagiges BW Gewebe

1995 1. Preis Internationales Textildesign Stuttgart Metallgewebe

1995 1.Preis Design Preis Schweiz Metall-/Rosshaargewebe

1995 Design Preis Schweiz "Verdienste"

2004 Entwicklung und Mitgestaltung Ausstellung "bling bling" Schweizerisches Landesmuseum Zürich

2004 Realisierung Jubiläumbuch "Blendwerk 1+2" 100 Jahre Jakob Schlaepfer

2006 "DESIGNSuisse" Film und Buch, Martin Leuthold

2009 1.Preis Swiss Textile Design Award

2009 "Imagination Prize" Première Vision, Paris

2009 Red Dot Design Award "Best of the Best"

2009 Red Dot Design Award "Highest Destinction for Design Quality"

2009 Design Award "Secret Garden"

2011 "StGall" Gastkurator Textilmuseum Sankt Gallen

2013 Grand Prix Design Bundesamt für Kultur

2013 Textildesign Award "Slow light" Swisstextiles + Zumsteg Foundation

2016 POTENTIALe Sonderausstellung/Film "Inspiration"

2017 Anerkennungspreis Stadt St.Gallen

Armin Menzi

 

Armin Menzi, 1954, geboren in Kreuth am Tegernsee (Bayern); aufgewachsen  in der Schweiz. Volksschulen in Küssnacht am Rigi, Berufslehre als Maschinenkonstrukteur, Weiterbildung zum Journalisten (u.a. KAS, Köln), Reporter, Redaktor und Chefredaktor an Tageszeitungen; Auslandkorrespondent für den Südwestfunk/Deutschlandfunk; Chefredaktor und Kommunikationschef der "Infel"; Seminare am Institut für Journalismus und Kommunikationsforschung in Hannover (Interne- und externe Kommunikation, Qualität von Fernsehsendungen). Dokumentarfilmer (3sat, SRF), seit 2000 selbständiger Publizist, u.a. tätig für die "Handelszeitung".

Thomas Merz

 

Thomas Merz ist Professor für Medienpädagogik und als Prorektor Mitglied der Hochschulleitung der PH Thurgau. Er ist vielfältig publizistisch sowie als Referent tätig und gefragter Experte in Fragen der schulischen Medienpädagogik sowie im Hinblick auf Herausforderungen der Medienentwicklung für Wirtschaft und Gesellschaft.

Felix Müller

 

Felix Müller, Dr. med., geb. 1950, hat in Freiburg und Basel Medizin studiert und war, nach Lehrjahren an verschiedenen Kliniken in der Schweiz von 1989 bis 2013 Leitender Arzt für Neurologie am Kantonsspital Münsterlingen. Seit 2014 ist er in Schaffhausen in freier Praxis tätig.

Franzisca Pilgram

 

Franzisca Pilgram-Frühauf, Dr. phil., Germanistin und Theologin. 2013–2016 Lehrerin an der Kantonsschule Frauenfeld. Seither wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut Neumünster, Zollikerberg, und an der Professur Spiritual Care der Theologischen Fakultät UZH.

Peter Schmid

 

Dr. phil., Primarlehrer. Studium der Pädagogik, Philosophie und Heilpädagogik an der Universität Zürich. Schulpsychologe. Dozent am Heilpädagogischen Seminar Zürich 1973-2000, Kantonsrat 1984-87, Präsident der Grünen Partei der Schweiz 1987-90, Nationalrat 1987-95. 1996-2004 Vizestatthalter im Bezirk Steckborn (nebenamtlicher Untersuchungsrichter).

Cornelia Vogelsanger

 

Dr. Cornelia Vogelsanger ist Ethnologin und arbeitet vor allem im Bereich asiatischer Religionen, Rituale und Kunstformen. Funktion: u.a. Kuratorin, Dozentin Universität (ehemals). Heute freiberuflich tätig. Autorin auf Deutsch und Englisch.

Publikationen: seit ca. 40 Jahren in verschiedenen Gebieten.

Bernhard Wälti

 

Dr. med. Der 1956 geborene Doppelbürger USA/Schweiz praktiziert als Grundversorger seit 1995 im Oberthurgau. Dr. Wälti ist von der Notwendigkeit der Grundversorgung der Bevölkerung besonders auf dem Land überzeugt und glaubt, Hausärzte wird es immer brauchen. Nur müssen die Bedingungen dringend angepasst werden, ansonsten der jetzige Mangel zur realen Tatsache wird. Die Arbeit unter einfachsten Bedingungen in einem Entwicklungsland ist eine sinnvolle Entwicklungsarbeit und eine willkommene Abwechslung

Roland Wyss

 

1975–1981 Universität Bern: Studium der Geologie, Nebenfächer: Mineralogie/Petrographie, Chemie. 1981–1985 Universität Bern: Geologisches Institut, Doktoratsstudium, Dissertation: «Die Urseren-Zone zwischen Ulrichen und dem Oberalppass und ihre Fortsetzung nach Westen und Osten» (Prof. Dr. W.K. Nabholz).

Dr. Roland Wyss arbeitet als Geologe und Experte in den Fachbereichen: Geothermie, Hydrogeologie und Ingenieurgeologie (u. a. Tunnelbau, Naturgefahren). Nach dem Studium und Assistenzjahren an der Universität Bern war Roland Wyss in verschiedenen Firmen im In- uns Ausland tätig. Arbeitsgebiete waren vor allem: Erdöl- und Erdgasexploration, Tunnel- und Stollenbau, Geothermie, Grundwasserabklärungen, Naturgefahren, Baugrunduntersuchungen und Kartierarbeiten. Zudem war er während vier Jahren als Dozent für verschiedene Lehraufträge an der ETH Zürich tätig. Seit 2004 ist Dr. Roland Wyss Geschäftsleiter und Inhaber der Firma: Dr. Roland Wyss GmbH, Geologische Beratungen, in 8500 Frauenfeld.

Katharina Zellweger

 

ist seit 1978 vorwiegend in Südostasien tätig. In den Jahren 1995 bis 2006 leitete sie das Caritas Programm für Nordkorea und von 1995 bis 2011 lebte sie in Pjöngjang, wo sie das DEZA Buero (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit/Eidgenössisches Departement für Auswärtige Angelegenheiten) führte. Von den USA (Stanford University/Visiting Fellow) und Hong Kong aus betreut sie heute das private Hilfswerk „KorAid Limited“ und engagiert  sich vorwiegend für Menschen mit Behinderungen in Nordkorea. Sie besucht Nordkorea regelmässig.

Claudio Zingg

 

war von 2010 – 2016 Prorektor an der Pädagogischen Hochschule Thurgau. Nach seinem Erstberuf als Primarlehrer studierte er Pädagogik, Psychologie und Politologie und war dann ab 1993 als Dozent und Leitungsperson in der Lehrer/innenbildung tätig. Im Rahmen seiner Tätigkeit an der PH Zürich begann 1995 sein Engagement in Bhutan, das bis heute anhält. Seit seiner Pensionierung ist er zu dem u.a. als Coach, Supervisor und Reiseleiter tätig.

Interessengemeinschaft Volkshochschule Frauenfeld c/o Albert Bargetzi Wielsteinstrasse 46 8500 Frauenfeld