Presseschau

Thurgauer Zeitung vom 3. Dezember 2015

 

Hauptstadt braucht Hochschule

 

von Marion Wehrli

 

FRAUENFELD. An Volkshochschulen wird der Bevölkerung mit Vorträgen neues Wissen vermittelt. Dass es in Frauenfeld keine solche Einrichtung mehr gibt, wollen Ralph Osterwalder und Heribert Küng unbedingt ändern.

 

Die Idee, dass Frauenfeld wieder eine Volkshochschule (VHS) braucht, tragen der Informatiker Ralph Osterwalder und der Professor Heribert Küng schon länger mit sich herum. «In unserer Umgebung hat es viele erfolgreiche Volkshochschulen», sagt Küng. «Da empfinden wir es fast schon als Schande, dass wir in der Hauptstadt keine haben.»

Das Ziel einer VHS ist es, den Zuhörern mit Vorträgen zu verschiedenen Themen neues Wissen zu vermitteln. Dass bei der Bevölkerung Bedarf dazu herrscht, da sind sich die beiden Initiatoren einig.

 

Genauer informieren

 

«Frauenfeld hat ständig mehr Einwohner, die aus anderen Kantonen oder Ländern hierherziehen», sagt Küng. «Für sie gibt es einen Neuzuzügerapéro, danach folgt jedoch nichts mehr. Sie wissen also wenig über den Thurgau oder Frauenfeld.» Dank einer VHS könnten sich die Leute genauer über ihren Wohnort informieren oder etwa mehr über seine Vergangenheit erfahren. Gleichzeitig hätte die Gründung auch einen Vorteil für das Zusammenleben in der Stadt, da sich die Zuhörer nach dem Vortrag bei einem Apéro austauschen könnten.

Das Ziel der beiden Frauenfelder ist es, einen Verein zu gründen, der einmal im Monat Vorträge zu verschiedenen regionalen und nationalen Themen anbietet, die in einem internationalen Kontext stehen. Genaue Ideen für Vorträge haben die beiden auch schon, darunter einen über historische Bauten in Frauenfeld. Beginnen möchten sie mit dem Thema «Wein aus dem Thurgau». Dabei wollen sie dann einen Fragebogen austeilen, um herauszufinden, welche Themen die Zuhörer sich künftig wünschen. Osterwalder und Küng könnten sich dazu auch vorstellen, mit anderen VHS zusammenzuarbeiten, um ein breiteres Angebot bieten zu können.

 

Suche nach Mitgliedern

 

Die beiden Initiatoren sehen die Vereinsgründung optimistisch. «Wir brauchen jetzt einfach Leute, die sich für einen Beitritt in den Verein oder einen Posten im Vorstand interessieren», sagt Osterwalder. Erst dann wäre die Gründung eines Vereins möglich, welche nach der Absicht der beiden im kommenden Frühjahr erfolgen soll. Auch was den künftigen Standort der VHS angeht, ist noch alles offen. Zwar haben die beiden die Kantonsschule Frauenfeld ins Auge gefasst, fix sei das aber nicht. Wenn es nach ihnen geht, soll die neue VHS jedoch schon Ende 2016 eröffnet werden.

Interessierte melden sich unter vhs-frauenfeld@bluewin.ch

 

 

Fritz Wartenweiler, der Pionier

 

Der Thurgauer Fritz Wartenweiler (1889 bis 1985) brachte den Volkshochschulgedanken aus Dänemark in die Deutschschweiz. So gründete er 1919 das Volksbildungsheim Nussbaum in Frauenfeld und war dort bis 1926 Vorsteher. Danach existierte in Frauenfeld bis 1960 eine eigene Volkshochschule.

Über die Einrichtung ist laut Ralph Osterwalder und Heribert Küng wenig bekannt. Auch warum sie seinerzeit einging, wissen die beiden nicht. Doch seit der Auflösung warten rund 30 000 Franken auf einem Konto der Stadtrechnung, die allenfalls für einen volksbildnerischen Zweck genutzt werden könnten. Dies erklärte Stadtpräsident Anders Stokholm vor kurzem an der Fragestunde im Gemeinderat. Gemeinderat Heinrich Christ (CH) wolle wissen, wie sich der Stadtrat zu einer VHS-Neugründung stelle. Der Stadtpräsident, dänischer Abstammung, zeigte sich zwar erfreut, dass es Bestrebung gibt, in Frauenfeld wieder eine VHS zu gründen. Er sagte aber auch, dass es keine zentrale Aufgabe der Stadt sei, eine solche zu betreiben.

Der Volkshochschulgedanke stammt aus Dänemark, wo der Pfarrer und Schriftsteller Nikolai Grundtvig (1783 bis 1872) 1844 eine erste solche Institution ins Leben rief. Ziel der damaligen Schulen war es, die einfache Bevölkerung, namentlich die Arbeiterklasse, mit Hilfe von wissenschaftlichen Vorträgen weiterzubilden. (mwe/hil)

Thurgauer Zeitung vom 13. September 2016

 

Kurz vor der Wiedergeburt

 

von Mathias Frei

 

Frauenfeld: Hier steht die Wiege der Schweizer Volksschulbewegung. Seit 1960 fehlt aber eine derartige Institution vor Ort. Das soll sich am 5. Oktober mit der Gründung einer IG ändern.

 

Mathias Frei

 

Das Startkapital wäre vorhanden. Die Stadt verwaltet seit 56 Jahren das Vermögen der damals aufgelösten Volkshochschule Frauenfeld, rund 31'000 Franken sind es mittlerweile. Jetzt stehen sechs Frauenfelder kurz vor der Neugründung einer Volksbildungsinstitution. Am 5. Oktober wollen sie die IG Volkshochschule Frauenfeld (IG VHSF) offiziell ins Leben rufen. Das Geld bleibt aber vorerst bei der Stadt. Denn die IG VHSF will zuerst das grundsätzliche Bedürfnis für ein derartiges Angebot abklären - mit einem ersten von drei Trimester-Referatszyklen.

Mit-Initiant Albi Bargetzi vergleicht die IG mit einem neugegründeten Orchester. Musikinstrumente und Notenblätter seien schon vorhanden. Nun gehe es ans Proben. Bis zum ersten Konzert dauere es aber noch. Das heisst: Wenn offensichtlich ist, dass die Frauenfelder Volkshochschule eine Basis hat, wird ein Verein gegründet - der das alte Vermögen übernehmen wird.

 

Inhaltlich von lokal bis global

 

Die ersten zwei Zyklen, die sich jeweils über acht Wochen erstre­cken sollen, verantwortet Mit-Ini­tiant und Historiker Heribert Küng höchstpersönlich. Auch das Kurzreferat über die Geschichte des Weins anlässlich der IG­ Gründung am 5. Oktober stammt aus Küngs Feder. Im ersten Zy­klus, der am 25. Oktober beginnt, beleuchtet der promovierte Frau­enfelder Historiker die Thurgauer Geschichte - "von der römischen Herrschaft bis zur Gegenwart". Der zweite Zyklus (ab 7. Februar) befasst sich mit Weltgeschichte: ""Vom Ersten Weltkrieg bis zum 21. Jahrhundert".

Genauso wollen es die Initi­anten in Zukunft mit dem Pro­gramm halten. Auf ein lokales Zyklusthema folgt im nächsten Trimester ein globaler Fokus. Und es soll nicht nur Historisches im Zentrum stehen, sondern auch Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Gesellschaft, Kultur oder Bildung. In Sachen Vermittlung wird auf visuell hochwertig unter­malte Referate gesetzt - «das mündliche Wort und das Bild», wie Bargetzi sagt. Einen wichti­gen Part in den jeweils einstündi­gen Vorträgen soll die Diskussion einnehmen. «Eine lebendige Volkshochschule, das steht für uns im Vordergrund.» Nebst dem umtriebigen Bargetzi, ein pensio­nierter Linienpilot, und Histori­ker Küng gehören auch Mongolei-Entwicklungshelferin Anita Fahmi, alt Kantiprorektorin Heidi Fuchs sowie die zwei Informati­ker Ralph Osterwalderund Chris­tian Preter zur Initiantengruppen.

 

Start mit bis zu 20 Referaten jährlich

 

«Alle Städte um Frauenfeld her­um haben eine Volkshochschu­le», stellt Bargetzi fest. Nur in der Wiege der Schweizer Erwachse­nenbildung, wo Fritz Wartenweier gewirkt hat, fehle ein solches Angebot. In Weinfelden, Kreuz­lingen, Steckbom, Wil, Winter­thur und Konstanz gibt es ver­gleichbare Institutionen. Die VHS Konstanz-Singen bietet jähr­lich 3'000 Veranstaltungen an, in Kreuzlingen dagegen gibt es ei­nen Jahreszyklus mit zehn Refe­raten. Die IG VHSF will mit bis zu 20 Abendreferaten und zwei bis drei Exkursionen starten. Die An­gebote sollen für alle erschwinglich sein. Mit 10 bis 25 Frankenpro Referat muss man laut Bargetzi rechnen. Verglichen mit den auf­gezählten Institutionen liegen diese Preise ungefähr im Durch­schnitt. Wer sich für einen ganzen Zyklus anmeldet, fährt günstiger. Es sollen aber auch spontane Referatsbesuche möglich sein. Rund 60 Sitzplätze stehen zur Verfü­gung. Mit dem Vortragssaal der Kantonsbibliothek konnte ein aus Sicht der Initianten optimaler Kursort gefunden werden. Auch ein Internetauftritt ist in Arbeit. Jetzt müssen nur noch die IG-Mit­glieder, die Vortragsteilnehmer, die zukünftigen Referenten und gerne auch der eine oder andere Sponsor kommen.

 

Gründung der IG Volkshoch­schule Frauenfeld:  Mi, 5.10., 19.30 Uhr, Kantonsbibliothek. Erstes Trimester: Thurgauer Regionalgeschichte von der römischen Herrschaft bis zur Gegenwart, Di, 25.10., 1.11., 8.11., 15.11.,  22.11., 29.11., jeweils 19.30  Uhr, Kantonsbibliothek

 

 

In der Tradition des Erwachsenenbildungs-Pioniers Fritz Wartenweiler

 

Der Frauenfelder Fritz Wartenweiler (1889 bis 1985) gilt als Begründer der Erwachsenenbildung. Der Philosoph und Philologe war auch Doktor der Pädagogik. 1919 gründete Wartenweiler das Volksbildungsheim Nussbaum an der Staubeggstrasse in Frauenfeld, die erste Institution dieser Art in der Schweiz. Später bau­te er im Kanton Aargau ein weiteres Volksbildungs­heim auf. Wartenweiler war Mitbegründer des Vereins «Freunde schweizerischer Volksbildungsheime». 1955 war er im Patronatskomitee des neugegründe­ten «Schweizerischen Hilfswerks für aussereuropäische Gebiete» (später Helvetas). Er wirkte als Schrift­steller, unter anderem für das bekannte «Schweizeri­sche Jugendschrittenwerk». Wartenweiler verfolgte die Idee des lebenslangen Lernens. Der Frauenfelder lehrte selber zwei Jahre an einer Heim-Volkshoch­schule in Dänemark, die von Nikolai Frederik Severin Grundtvig gegründet worden war. Der dänische Päd­agoge gründete 1844 die erste Volkshochschule. Grundtvigs Idee einer Ergänzung zur staatlichen Schule gründete auf dem Konzept des lebendigen Worts zwischen Schüler und Lehrer. (ma)

Frauenfelder Woche vom 15. September 2016

 

Hauptstadt braucht Hochschule!

 

Ab Oktober wird die «neue» Volks­hochschule Frauenfeld ihren Betrieb aufnehmen. Es ist tatsächlich schade, dass ausgerechnet die Stadt Frauenfeld, in der Fritz Wartenweiler, der Begründer der Erwachsenenausbildung, lebte, über keine Volkshochschule verfügt. Nun ist es soweit.

Wir sind eine Nonprofit-Organisation mit dem Ziel, möglichst viel Wissen zu niedrigen Kursbeiträgen weitergeben zu können.

Es wird vorerst eine Interessengemein­schaft Volkshochschule gegründet, da­ mit wir abklären können, ob und für welche Themen überhaupt ein Bedürf­nis besteht. Dabei sind wir auf genügend Kursteilnehmer, aber auch auf interes­ sante Referate angewiesen. Sollte sich beides positiv entwickeln, steht einer Vereinsgründung zu einem späteren Zeitpunkt  nichts im Wege.

 

Unser Programm  sieht wie folgt aus:

 

Ort: Vortragssaal Kantonsbibliothek Frauenfeld

 

5. Oktober 2016, 19.30 Uhr: Gründung Interessengemeinschaft VHS-Frauenfeld

1.Referat: Wein aus dem Thurgau, Prof Dr. Heribert Kling, anschliessend Wein­ Degustation

25. Oktober  2016  bis  20. Juni  2017: 3 Zyklen (Trimester)

Albert Bargetzi

 

Veranstaltungshinweise

Mittwoch, 5. Okt. 2016, 19.30 Uhr Gründung IG Volkshochschule Frauen­feld

Einleitung durch Albert Bargetzi Wein aus dem Thurgau

Kurzreferat von Prof. Dr. Heribert Kling mit Apero

Veranstalterin: Volkshochschule Frau­enfeld

 

Ab Dienstag, 25. Okt. 2016, 19.30 Uhr

Thurgauer Regionalgeschichte

Von der römischen Herrschaft bis zur Gegenwart

Referat von Prof. Dr. Heribert Kling Veranstalterin: Volkshochschule Frau­enfeld

 

Dieses Thema wird weiter vertieft an folgenden Tagen:

Dienstag,  1. Nov. 2016, 19.30 Uhr

Dienstag, 8. Nov. 2016, 19.30 Uhr

Dienstag,  15. Nov.  2016, 19.30 Uhr

Dienstag, 22. Nov. 2016, 19.30 Uhr

Dienstag, 29. Nov. 2016, 19.30 Uhr

 

Thurgauer Zeitung vom 4. Oktober 2016

 

Gründung der Volkshochschule

 

Frauenfeld Morgen Mittwoch­ abend sind alle Interessierten zur Gründung der Interessenge­meinschaft (IG) Volkshochschu­le Frauenfeld eingeladen. Die Veranstaltung findet im Vor­tragssaal der Kantonsbibliothek statt und beginnt um 19.30 Uhr. Albert Bargetzi als einer der Ini­tianten wird die Interessenge­meinschaft und den Aufbau der Volkshochschule erläutern, da­nach folgt ein Kurzreferat zum Thema Wein aus dem Thurgau in kulturgeschichtlicher Form mit dem Historiker Heribert Küng, einem weiteren Projektinitian­ten. Anschliessend gibt es eine Weindegustation.  (red.)

 

Frauenfelder Woche vom 16. Oktober 2016

 

Volkshochschule für Frauenfeld

 

Von 1919 bis 1960 gab es bereits einmal eine Volkshochschule Frauenfeld. Was 1960 endete, fand am Mittwochabend, 5. Oktober, einen neuen Anfang: Im Vortragssaal der Kantonsbibliothek Frauenfeld wurde die Interessenge­meinschaft VHS Frauenfeld (IG VHSF) gegründet. Der pensionierte Pilot und Alt-Gemeinderat Albert Bargetzi stell­te die Ziele vor. Die Angebote der Volks­hochschule sind als Weiterbildung ge­dacht. In erster Linie wurde eine Inte­ressengemeinschaft gegründet, um das Bedürfnis einer VHS in Frauenfeld abzuklären. Eine Vereinsgründung  folge später, erläuterte Bargetzi. Erst als Verein werde auf das vorhandene Ver­mögen der früheren VHS Frauenfeld zurückgegriffen.

 

Eine Mitgliedschaft kostet 50 Franken pro Jahr. Ein Kurs kostet 15 Franken (für Mitglieder 10 Franken). Alle Kur­se werden im Vortragssaal der Kantons­bibliothek Frauenfeld stattfinden. Als Programmleiterin konnte Alt-Kantons­rätin Anita Fahrni gewonnen werden. Wer gerne den Vorstand unterstützen oder Mitglied werden möchte, findet alle Informationen auf www.vhs-frau­enfeld.ch. (fx)

Thurgauer Zeitung vom 1. Mai 2017

 

Unbekannter Kontinent Asien

 

 

An der Volkshoch­schule gehen die Vorträge über unbekannte Länder Asiens wei­ter. Mark Keller wird morgen Dienstag, 2. Mai, von 19.30 Uhr in der Kantonsbibliothek Ladakh vorstellen. Als Religions- und Philosophiedozent, aber auch als Filmemacher hat Herr Keller mehrmals das Himalajagebiet bereist und erkundet. Ladakh ist ein biologisches, politisches und kulturelles Labor: Seine extreme Höhenlage stellte die Menschen dort schon immer vor enorme Herausforderungen, die durch den Klimawandel noch ver­schärft wurden. Als Teil Indiens ist Ladakh tibetischer - weil reli­giös freier - als der chinesische Teil Tibets. Andererseits drohen die knapp 300'000 Ladhakis in den 1,2 Milliarden Menschen in Indien unterzugehen. Am Ende der Präsentation wird es Zeit für Fragen geben. (red)

Thurgauer Nachrichten vom 11. Mai 2017 und Frauenfelder Woche vom 10. Mai 2017

 

Alles über Nordkorea

 

Kantonsbibliothek Frauenfeld. Die Volkshochschule lädt zu einem Vortrag der besonderen Art. Dies, weil ein brisantes und brandaktu­elles Thema im Vordergrund des Referates steht. Thema des von Ka­tharina Zellweger gehaltenen Vor­trags ist Nordkorea. Die Projektlei­terin des privaten Hilfswerks «Kor Aid Limited» wird das Land aus ei­nem anderen Blickwinkel präsen­tieren.

Unsere Kenntnisse über Nordkorea  erhalten wir  in der Re­gel aus den Medien und dem In­ternet. Dadurch gewinnen wir meis­tens ein eher verzerrtes Bild von die­sem Land, von dem wir immer noch wenig wissen. Periodisch erscheint es in den Schlagzeilen wegen kriti­schen Kriegstechnologien, Rake­ten- und Nukleartests.

Es gibt  aber auch noch ein anderes Nordkorea, eines das nur wenige kennen. Die Themen der Veranstaltungen rich­ten sich nach den Interessenten. Sie können flexibel angesetzt und nach Wunsch durchgeführt werden. pd/js

Der Vortrag von der Volkshochschule Frauenfeld findet am Dienstag, 16. Mai um 19.30 Uhr in der Kantonsbibliothek statt. Weitere Informationen gibt es unter: www.vhsf.ch

Frauenfelder Woche vom 31. Mai 2017

 

Unbekanntes Asien: Bhutan

 

An der Volkshochschule Frauenfeld gehen die Vorträge über wenig bekann­ te Länder Asiens weiter. Nach Ladakh und Nord  Kotea  ist  jetzt  Bhutan  an der Reihe. Am Dienstag, 6. Juni "um

19.30 Uhr in der Kantonsbibliothek Frauenfeld werden Marianne Frei und Claudio Zingg das buddhistische Land präsentieren. Seit1994 engagieren sich dort beideregelmässig in Bildungs- und Tourismusprojekten. Frau Frei ist Prä­ sidentin der Gesellschaft Schweiz­ Bhutan.

 

Eben zurück aus Paro werden sie uns aktuelle Informationen zu Butlian ver­ mitteln. Wie immer an der Volkshoch­ schule wird es nach der Präsentation Zeitfür Fragen und Diskussionen geben.

 

Thurgauer Zeitung vom 2. Juni 2017 2017

 

Unbekanntes Bhutan im Fokus

 

Frauenfeld An der Volkshochschule gehen die Vorträge über wenig bekannte Länder Asiens weiter. Nach Ladakh und Nordkorea ist jetzt Bhutan an der Reihe. Kommenden Dienstag, 6. Juni, um 19.30 Uhr, werden Marianne Frei und Claudio Zingg in der Kantonsbibliothek das buddhistische Land präsentieren.

Seit 1994 engagieren sich dort beide regelmässig in Bildungs- und Tourismusprojekten. Marinne Frei ist Präsidentin der Gesellschaft Schweiz-Bhutan. Eben zurück aus West-Buthan werden sie aktuelle Informationen zu diesem Land vermitteln. Wie immer an der Volkshochschule wird es nach der Präsentation Zeit für Fragen und Diskussionen geben. (red)

Frauenfelder Woche vom 14. Juni 2017

 

Im Fokus: Unbekanntes Bangladesh

 

An der Volkshochschule Frauenfeld gehen die gut besuchten Vorträge über wenig bekannte Länder Asiens weiter. Von Bangladesh liest man normalerweise nur von Überschwemmungen und schlechten Arbeitsbedingungen der Fabrikarbeiterinnen. Seit 15 Jahre wohnt die Thurgauerin Elisabeth Fahrni Mansur in Dhaka, wo sie mit ihrem Mann für die Wildlife Conservation Society im Delfin- , Wal- sowie Naturschutz arbeitet.

Am kommenden Dienstag, 20. Juni, um 19.30 Uhr, in der Kantonsbibliothek Frauenfeld wird sie das Land und ihre Arbeit dort präsentieren und uns einen anderen Blickwinkel auf Bangladesh vermitteln. Wie immer an der Volkshochschule wird es nach der Präsentation Zeit für Fragen und Diskussionen geben.

Thurgauer Nachrichten vom 15.06.2017

 

Alles für die Meerestiere

 

Kantonsbibliothek.  Am Dienstag informiert Elisabeth Fahrni Mansur über ein innovatives Forschungs- und Bildungsprogramm in Bangladesch zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Fischerleute und bedrohte Meeresriesen. Mansur ist nicht nur Primarlehrerin, sondern auch Direktorin für Umwelterziehung. Seit mehr als zehn Jahren leitet sie zusammen mit ihrem Ehemann Rubaiyat Mowgli Mansur ein engagiertes Team von Forschern und Naturschützern in Bangladesch. Unterstützt durch die Wildlife Conservation Society suchen sie nach innovativen und effektiven Ansätzen, um die erstaunliche Artenvielfalt von Delfinen, Walen, Haien, Rochen und Meeresschildkröten im Golf von Bengalen zu erhalten. In enger Zusammenarbeit mit der Regierung und der Lokalbevölkerung entwickeln sie wirkungsvolle Methoden um die Fischerei, welche die Lebensgrundlage der wachsenden Bevölkerung in der Küstenregion bildet, mit dem Schutz bedrohter Meeresriesen in Einklang zu bringen.

Thurgauer Zeitung vom 17.06.2017

 

Fischerleute und Meeresriesen

 

Frauenfeld. Die Volkshochschule lädt im Rahmen der Reihe «Fremde Länder Asiens» zu einem Vortrag in der Kantonsbibliothek ein. Beginn der Veranstaltung am Dienstag, 20. Juni, ist um 19.30 Uhr. Das Thema lautet «Innovatives Forschungs- und Bildungsprogramm in Bangladesch zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Fischerleute und bedrohte Meeresriesen». Das Referat wird von Elisabeth Fahrni Mansur, Primarschullehrerin und Direktorin für Umwelterziehung, gehalten. Zusammen mit ihrem Ehemann leitet Fahrni Mansur ein Team von Forschern und Naturschützern in Bangladesch. Dieses wird von der Wildlife Conservation Society unterstützt. Das Team engagiert sich für innovative und effektive Ansätze, um die reiche Artenvielfalt in Bangladesch zu schützen. Dabei geht es vor allem darum, Arten wie Delfine, Wale, Haie, Rochen und Meeresschildkröten im Golf von Bengalen zu erhalten. Die Regierung und die lokale Bevölkerung werden bei den Projekten stark mit einbezogen. -Gemeinsam werden Methoden entwickelt, um eine nachhaltige Balance zwischen dem Schutz -bedrohter Meeresriesen und der für die Bevölkerung existenziellen Fischerei zu finden und zu wahren. (dew)

Frauenfelder Woche vom 28. Juni 2017

 

Im Fokus: Irak

 

An der Volkshochschule Frauenfeld schliesst die gut besuchte Vortragsreihe über wenig bekannte Länder Asiens mit einer Präsentation über Irak.

Usama Al Shahmani, geboren in Bagdad und aufgewachsen im Süden des Irak, hat arabische Sprache und moderne arabische Literatur studiert, er publizierte drei Bücher über arabische Literatur, bevor er 2002 als Flüchtling in die Schweiz kam. Er arbeitet heute als Dolmetscher und Kulturvermittelter und übersetzt ins Arabische, u. a. «Fräulein Stark» von Thomas Hürlimann und «Der Islam» von Peter Heine. Usama Al Shahmani lebt mit seiner Familie in Frauenfeld.

Am kommenden Dienstag 4. Juli, um 19.30 Uhr in der Kantonsbibliothek Frauenfeld, wird er uns einen Überblick über die moderne Geschichte des Iraks geben: die Gesellschaft, die Kultur und das Bildungssystem. Wie immer an der Volkshochschule wird es nach der Präsentation Zeit für Fragen und Diskussionen geben.

Interessengemeinschaft Volkshochschule Frauenfeld c/o Albert Bargetzi Wielsteinstrasse 46 8500 Frauenfeld